d'Argent, Sébran

Sébran d’Argent (*1971), der seit 1990 als autodidaktischer Fotograf tätig ist, bereist seitdem mit seiner Kamera die Welt. Für seine analogen Fotografien verwendet er Filmmaterial und Papiere, die heutzutage zum Teil nicht mehr erhältlich sind und arbeitet mit verschiedenen Kameras – vom selbstgebauten Holzapparat bis zur Großformatkamera.

Das Werk von Sébran d'Argent umfasst neben Bildern aus Ländern wie Indien, Tibet und Myanmar auch Mode- und Aktfotografie. Die exponierten Fotografien scheinen mit dem Thema der Reise auf den ersten Blick zu brechen: Nackte Frauen mit weißen Perücken tauchen in blaugrünes Wasser ein, andere sind durch transparente Stoffe nur leicht bedeckt. „Die Frau ist die größte Reise“, erklärt Sébran d’Argent.

Seine Serie „Liberty“ weist einen starken malerischen Charakter auf und zitiert eine kunsthistorische Bildsprache. Die nackten Frauenkörper, ihre Bewegungen und die weiße Kopfbedeckung erinnern an Jean-Auguste-Dominique Ingres' „Badende“ oder „Grande Odalisque“. Daneben wird eine weitere Serie – „ Ante et Demon“ – exponiert.

Sébrans Leidenschaft für die Fotografie und traditionell künstlerischen Verfahren – aber auch sein Lebensweg, das Reisen – ist es zu verdanken, dass HEAVEN zustande kam.


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