Ries, Henry

Henry Ries (1917-2004) war ein amerikanischer Fotograf mit deutschen Wurzeln. Er wuchs in Berlin auf und emigrierte aufgrund seiner jüdischen Abstammung 1937 in die Vereinigten Staaten. Ries wurde Mitglied der Army und kämpfte im Pazifikkrieg. Im August 1945 kehrte er nach Deutschland zurück und arbeitete als Fotojournalist für den OMGUS Observer, zwei Jahre später für die New York Times. Ries wurde bekannt für seine Dokumentation des Nachkriegsdeutschlands, insbesondere für seine ikonischen Bilder der Berliner Blockade. 1951 ging Ries zurück in die Vereinigten Staaten und eröffnete sein eigenes Studio in Manhattan. 2003 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.