Némorin

Die Fotografien von Némorin (*1959) sind vielseitig – neben Schwarz-Weiß-Aufnahmen stehen malerische Farbfotografien bis hin zu abstrakten Kompositionen. In diesen Bildern spiegelt sich Némorins Interesse für Abstraktion und Bildaufbau. So sucht er nicht nur nach ungewöhnlichen Blickwinkeln auf die Landschaft, sondern inszeniert gekonnt die Menschen durch seine Bildfindungen. Gleichzeitig sind seine Fotografien nicht arrangiert sondern Momentaufnahmen, die teils heimlich entstanden. Das Spiel mit Licht und Schatten sowie geometrische Elemente sind hierbei zentral.

Es ist „die Spur eines Traumes, die eingeschriebenen Erinnerungen, eine Widerstandskraft und der grenzenlose Humanismus“, die in den Werken von Némorin immer wieder auftauchen (Patrick Singh).

Wichtiger Bestandteil des künstlerischen Prozesses ist das Aufbereiten der Fotopapiere mit Emulsionen sowie traditionelle Verfahren wie Cyanotypie und Kallitypie (Vandyke-Verfahren).

Die Ausstellung präsentiert Némorins Fotografien aus Myanmar, die von 1999 bis 2006 entstanden.


  • Némorin, o.T., Myanmar 2002




  • Némorin, o.T., Myanmar 2002




  • Némorin, o.T., Myanmar 2002




  • Némorin, o.T., Myanmar 1999




  • Némorin, o.T., Myanmar 2002