Lebeck, Robert

Robert Lebeck (1929-2014) brachte sich das Fotografieren selbst bei, als er in den 1950er Jahren begann, das Deutschland der Nachkriegszeit festzuhalten: Adenauer, heimkehrende Soldaten, die Besuche von Winston Churchill. International bekannt wurde er für seine Reportage "Afrika im Jahre Null", und vor allem für die Dokumentation des Unabhängigkeitskampfes des Kongos (1960). Dort schoss er das symbolträchtige Foto des jungen Kongolesen Ambrosia Boimbo, als dieser das Schwert des belgischen Königs Baudouin an sich nimmt. Lebeck fotografierte in der Folge politische und soziale Ereignisse weltweit und porträtierte darüber hinaus zahlreiche Künstler, Musiker, Schriftsteller und Schauspieler.


  • Robert Lebeck, Karl-Marx-Straße, West-Berlin 1960